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6. Vorlauf zur Niederbayerischen ADAC-Kart-Slalom-Meisterschaft

Ausrichter MSC Ortenburg dominiert das Feld

138 Teilnehmern aus 14 Vereinsmannschaften umfasste das Starterfeld am 14. Juni in Dorfbach auf dem Gelände der Firma Micro Epsilon. Bei wechselhafter Witterung wurde um wertvolle Punkte in der Niederbayerischen ADAC-Kart-Slalom-Meisterschaft gekämpft. Die Gruppe der Erwachsenen lieferte sich am Schluss der Veranstaltung ein spektakuläres Regenrennen.

Mit zwei Erstplatzierten, drei zweiten Plätzen und einem dritten Platz in den Einzelbewerben konnten sich die Akteure des MSC Ortenburg schließlich Platz 1 in der Gesamtwertung sichern und somit eines der besten Ergebnisse überhaupt einfahren.

Die etwa 200 Zuschauer verfolgten bei den wechselnden Fahrbahnbedingungen äußerst spannende Kämpfe um die Plätze.

Gestartet wurde in 6 Altersklassen, wobei in Klasse 1 die jüngsten Fahrer mit 8 und 9 Jahren antraten. Sebastian Weinmar vom MSC Ortenburg war hier der schnellste, gefolgt von seinem Teamkollegen Leeroy Wagner. Mathias Weidinger komplettierte aus Ortenburger Sicht mit seinem vierten Platz das hervorragende Ergebnis in dieser Klasse.

In Klasse 2 dominierte Jonas Ostermeier vom MSC Plattling. Nico Frey aus Ortenburg konnte den 3. Rang für sich verbuchen.

In der 3. Wertungsklasse der 10 und 11 jährigen triumphierte Pascal Bebnik vom MSC Johanneskirchen auf Platz 1. Bester Ortenburger wurde hier Jonas Rauer auf Rang 11.

Fabian Voggenreiter vom Lokalmatador MSC Ortenburg konnte die Klasse 4 der 14 bis 15 jährigen für sich entscheiden und damit seiner Mannschaft entscheidend den Rücken stärken.

Die Wertung der Klasse 5 bei den 16 bis 18 jährigen entschied Ramon Türk vom AC Regensburg für sich. Julian Stößl konnte hier durch seinen 2. Platz weitere wertvolle Punkte für den MSC Ortenburg einfahren.

In Klasse 6 der Altersgruppe der 19 bis 21 jährigen siegte Jonas Rabebsberger vom KC Eggenfelden. Ein Ortenburger war in dieser Gruppe nicht vertreten.

Die Gruppe der Erwachsenen, in der die Trainer und Betreuer gegeneinander antreten,  entschied Melanie Heller vom MSC Straubing für sich. Den zweiten Platz sicherte sich hier bei strömendem Regen Sebastian Fraunhofer vom MSC Ortenburg.

In der Mannschaftswertung konnte sich somit der MSC Ortenburg als bestes Team der Veranstaltung eintragen.

Motorradtraum Sardinien und Korsika

MSC Ortenburg unternahm zehntägige Motorradtour zu den Mittelmeerinseln

Bei optimalen Wetterbedingungen starteten die Motorradfreunde vom MSC Ortenburg am 24. Mai um 7:30 Uhr morgens in Ortenburg. In zwei Motorradgruppen mit insgesamt 14 Teilnehmern ging es in zwei Tagestouren mit Zwischenübernachtung im italienischen Belluno zum Fährhafen Livorno. Hier gesellten sich noch 6 weitere MSC-Biker hinzu, die mit PKWs und Anhängern ihre Motorräder zum Hafen transportierten. Als alle ihre Bikes eingeschifft hatten, ging es mit der Nachtfähre übers Mittelmeer nach Golfo Aranci, wo die „MS Sardinia Regina“ am nächsten morgen fest machte. Leider herrschte jedoch an diesem Sonntag  ganztägig Regenwetter auf Sardinien, sodass nach dem Frühstück an Bord die geplante Tour entlang der wunderschönen Costa Smeralda im Nordosten von Sardinien dem Wetter zum Opfer fiel. Stattdessen entschloss man sich auf direktem Weg zum ersten Hotel im weiter südlich gelegenen Arbatax zu fahren.

Am Montagmorgen fuhr man hier wieder bei Regen los, jedoch besserte sich im laufe des Vormittags das Wetter, so dass die geplante Tour quer durch die Insel nach Nordwesten bei überwiegend trockener Fahrbahn unter die Räder genommen werden konnte. Auf den kurvenreichen Straßen, die mit griffigem Asphalt überzogen sind, kam sogleich jeder auf seine Kosten und konnte diese Traumstraßen für Motorräder genießen. Am Abend wurde nach einem erfüllten Motorradtag in Alghero für eine Nacht eingecheckt.

Nach dem Frühstück ging es am nächsten Morgen nochmals 150 Kilometer auf sardischen Straßen nach Norden zum Hafen von Santa Teresa, wo auf die Fähre nach Korsika verladen wurde. Nach dem Auslaufen zeigte sich alsbald, dass die Biker mit etwa 3 Meter hohen Wellen raue See für die einstündige Überfahrt erwartete. Die Tatsache, dass man sich auf dem Schiff nur noch bewegen konnte, wenn man sich von einem Haltegriff zum nächsten hangelte, rief bei einigen Unwohlsein hervor, bei anderen hingegen eine geradezu kindliche Freude, weil man sich kaum auf den Füßen halten konnte. Nach dem Wellenritt lief die „MS Ichnusa“ schließlich in den korsischen Hafen von Bonifacio ein, wo man alsgleich wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Auf den folgenden 200 Kilometern zum nordwestlich gelegenen Porto zeigte sich sehr rasch, dass auch Korsika ein Motorradparadies ist und man sich hier genauso schön wie auf Sardinien von Kurve zu Kurve schwingen kann. Am Abend in Porto angekommen bezog man für die nächsten drei Nächte Quartier und freute sich über die herrliche Lage des Hotels direkt am Bootshafen in der Meeresbucht mit schroff empor stehenden Felsen auf der gegenüber liegenden Seite der Anlage.

Von hier aus erfreute man sich tagsüber an geplanten Rundtouren und konnte sich an den Abenden in geselliger Runde austauschen und örtliche Spezialitäten genießen.

Am Freitagmorgen wurde dann nach dem Frühstück ausgecheckt und die Motorradfreunde verabschiedeten sich von Korsika in einer wunderschönen Tagestour durch den Norden der Insel. An der Meeresküste entlang fuhr man über den „Landfinger“ zum nördlichsten Punkt der Insel, bis schließlich abends der Hafen von Bastia erreicht wurde. Hier verlud man abermals auf die „MS Sardinia Regina“, um mit ihr über Nacht ins westlich von Genua gelegene Savona überzusetzen.

Am Samstagmorgen auf dem Festland angekommen trennten sich die Biker in verschiedene Gruppen auf, um die Heimreise anzutreten. Eine Gruppe fuhr zu den abgestellten PKWs mit Anhängern, um die Rückreise mit verladenen Motorrädern im Auto anzutreten, eine andere entschloss sich die Heimfahrt an einem Tag mit den Motorrädern anzutreten und eine dritte Gruppe fuhr auf Nebenstrecken über Piacenza und Brescia bis nach Bozen, um hier nochmals zu übernachten und am Sonntag den Rest der Strecke über das Penser Joch und die Brenner Bundesstraße nach Hause anzutreten.

Rückblickend war diese Reise für alle ein wunderschönes Erlebnis mit bleibenden Erinnerungen an zahlreiche kurvige Strecken, beeindruckende schroffe Felsformationen auf Korsika und azurblaue Meeresbuchten entlang der Küste.

Bis auf eine Panne, die am darauf folgenden Tag in einer sardischen Werkstatt behoben werden konnte, wurden die 3300 Kilometer von allen unfallfrei bewältigt und auch das Reifenmaterial hat bei allen bis zum Schluss durchgehalten.

31. Motorradweihe des MSC Ortenburg

Bestes Bikerwetter und hoher Besuch der sich in das Golden Buch des Marktes eintrug

Am 1. Mai ist die Fahrt nach Ortenburg für viele Motorradfahrerinnen und -fahrer Pflicht. Hier trifft man sich am Marktplatz zur alljährlichen Motorradweihe des MSC Ortenburg. Und so folgten auch dieses Jahr tausende Besucher dem legendären Ruf dieser Weihe, um sich mit Freunden zu treffen, gut unterhalten zu lassen und sich den Segen für Saison zu holen. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Franz Meyer fand die Veranstaltung bei bestem Wetter statt. Die zahlreichen Gäste, die Verantwortlichen des MSC Ortenburg um Vorstand Sepp Harbeck und Bürgermeister Stefan Lang freuten sich diesmal besonders über hohen Besuch. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer kam persönlich in einem Oldtimer (MG GT Coupe Bj. 1970) vorbei, um sich ein Bild von der Veranstaltung zu machen, mit vielen Bikern zu reden, die Siegerehrung der Oldtimerprämierung vorzunehmen und sich ins Goldene Buch der Marktgemeinde einzutragen. Man merkte ihm das Interesse und die Freude an der Veranstaltung an, indem er viele aktuelle Themen seines Ressorts zum Thema Verkehrssicherheit und Unfallverhütung ansprach.
Die jungen Tänzerinnen und Tänzer von „Rockabilly 4 you“ und die Band Friserski Salon aus Nürnberg sorgten für beste musikalische Unterhaltung.
Sehr interessant und lehrreich waren auch die Vorführungen und Veranstaltungen der Verkehrswachten Passau, Freyung und Kelheim, DEKRA, ADAC und des BRK. Diese führten in Unfallsimulationen anschaulich vor, wie man unter anderem eine Helmabnahme bei einem verunglückten Motorradfahrer vornehmen sollte um dem Verletzten bestmöglich helfen zu können.
Dem Aufruf zur Oldtimerprämierung waren in diesem Jahr so viele Oldie-Besitzer mit ihren tollen Maschinen gefolgt, dass es für die Jury richtig schwer war die Sieger zu küren. So bekamen letztlich fünf Fahrer gleiche Preise für ihre tollen Fahrzeuge, wobei man sich auf einen ersten Sieger einigte: Martin Hörleinsberger aus dem österreichischen Kollerschlag, der mit seiner Husquarna Modell 180 aus dem Jahr 1927 mit 2-Zylinder-V-Motor, 16 PS und 550 Kubikzentimeter anreiste. Ihm übergab Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer seine Auszeichnung persönlich.
Preise bekamen außerdem Karl Schafhauser mit seiner Indian Scout-Militärmaschine aus dem Jahr 1943, die den erstaunlichen Weg aus den USA über Russland letztlich zu Karl nach Schmidham nahm, Heinz Nothaft mit seiner BMW R47, ebenfalls Baujahr 1927, Georg Fruhmann mit seiner BMW R63 von 1929 und Fritz Gehrke mit seiner Militär-Zündapp KS 600 aus dem Jahr 1939.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, der sich schon als Abgeordneter und Staatssekretär ins Goldene Buch von Ortenburg eingetragen hatte, tat dies nun erneut mit sichtlicher Freude als Minister unter den Augen von Bürgermeister Stefan Lang, seinen Stellvertretern Ludwig Nothaft und Heinrich Stocker, stellvertretendem Landrat Raimund Kneidinger und MSC-Vorstand Sepp Harbeck. Damit er in Berlin manchen Ärger besser ertrage, gab im Bürgermeister Lang einen in Ortenburg gebrannten Most-Gin der Familie Harbeck mit.
In seinem Grußwort dankte der Minister den Organisatoren der Veranstaltung und verwies auf die 15-jährige stetig positive Entwicklung in der Verkehrsunfallstatistik. Jedoch sei bei 583 toten Motorradfahrern im letzten Jahr jeder einzelne einer zu viel.
Die Investitionen gerade für Verkehrssicherheit befänden sich derzeit dankenswerterweise auf Rekordniveau, sei es in Abbiegeassistenten für Lkw’s, abgerundete Schutzplanken, Styroporschutz und vielem mehr.
Landrat Franz Meyer drückte dem MSC seinen Respekt aus und dankte für die große Ehre, die Schirmherrschaft zum wiederholten Male übernehmen zu dürfen. Er wisse, dass gerade Motorradfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet seien und appellierte an das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer durch vorausschauendes Fahren Unfälle zu vermeiden. Besonders freue ihn auch der Schulterschluss mit einem guten Zweck, der in der Motorradweihe ebenfalls lange Tradition habe. So werde heuer wieder die Aktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks unterstützt.
ADAC-Vorstandsrat Wolfgang Garstorfer empfahl jedem Fahrer zum Frühlings-Warm-Up ein Verkehrssicherheitstraining um sein Können regelmäßig aufzufrischen.
Gerne stelle man den historischen Marktplatz für diese hervorragende Veranstaltung zur Verfügung grüßte Bürgermeister Stefan Lang und versprach auch weiterhin jegliche Unterstützung.
Zahlreiche Firmen fördern diese Veranstaltung und so konnte Vorstand Sepp Harbeck Dutzende von Firmennamen in seinem Dankeswort aufzählen. Dies allein zeigt schon die hohe Verbundenheit regionaler Firmen mit dem jährlich stattfindenden Event.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst, den der evangelische Pfarrer Johannes Hofer zusammen mit dem katholischen Pastoralreferenten Stefan Winter zelebrierte, segneten beide mit Weihwasser den kilometerlangen Korso, der sich angeführt von Sepp Harbeck und Verkehrsminister Andreas Scheuer durch das Ortenburger Umland schlängelte.